Good News · Heilnetz-Thema des Monats

Heilnetz-Thema des Monats: Licht und Schatten

Das Credo von der Selbstbestimmung

von GastautorIn

Wer heute psychologische, spirituelle oder auch philosophische Ratgeber zur Lebensgestaltung liest, wird unweigerlich über einen Topos stolpern: die freie Selbstbestimmung. Diesem Credo nach gilt: Wer wir sind und was wir sein wollen, liegt in unseren Händen und sonst nirgendwo. Wenn man die Überzeugung der 60er und 70er Jahre betrachtet, in denen mehr oder weniger die umgekehrte Maxime galt (der Mensch ist ein Produkt gesellschaftlicher Verhältnisse), dann erscheint die jetzige Überzeugung fast als eine Art Gegenbewegung zur Idee der sozialen Bestimmtheit des Menschen. Was bedeutet es, wenn wir heute davon ausgehen, dass der Mensch Herr seines eigenen Schicksals ist? Weiterlesen …

Heilnetz-Thema des Monats: Licht und Schatten

Heller als der Tag

von Martina Seifert, Texterin, Lektorin, Yogalehrerin

Licht und Schatten. Wieder einer dieser Dualismen. Unser Geist bewegt sich ständig hin und her. Gegensätze konstituieren unser Denken. Wir sind krank oder gesund, glücklich oder unglücklich, widerwillig oder willens. Aber es gibt auch Zwischentöne, Grauwerte und – es gibt dieses Eine jenseits aller Dualismen und Zwischenräume, an denen wir festhalten und in die wir uns verkriechen. Weiterlesen …

Heilnetz-Thema des Monats: Licht und Schatten

Lachen trotz und alledem

von Conny Dollbaum-Paulsen

Beim ersten Lesen des Titels mag der folgende Gedanke aufkommen: Warum sollte ich überhaupt lachen wollen, wenn ich traurig bin?
Was sich dahinter verbirgt, ist kein Ratgeber zum ununterbrochenen Fröhlichsein - sondern ein ebenso informatives wie natürlich humorvolles Buch zum Thema Lachen. Weiterlesen …

Heilnetz-Thema des Monats: Ernährung

Makrobiotik: Undogmatisch...

von Pressemitteilung

Schon wieder ein neues Ernährungsthema? Wieder jemand, der sagt, was richtig und was falsch ist, was wir essen oder auch lassen sollten? Selbst kochen, und das in dieser hektischen, schnelllebigen Zeit? Vergessen Sie alles, was Sie je von Makro-biotik gehört haben! Hier geht es nicht um fades Essen, um Körnerbrei, Rohkost oder zerkochte Nahrung. Ganz im Gegen-teil. Hier geht es um ein Leben in Fülle, um mehr als Nah-rungsmittel. Makrobiotik ist eine lebensbejahende Philosophie, welche die erfolgreiche Bloggerin modern und undogmatisch in ihrem ersten Werk vermittelt. Weiterlesen …

Heilnetz-Thema des Monats: Ernährung

Sinneslust statt Gedankenwust

von Conny Dollbaum-Paulsen

Würden wir alle Ideen, die im Laufe nur eines einzigen Tages durch unseren Kopf schwirren, umsetzen, hätten wir wohl beinahe ein ganzes Leben damit zu tun.

Allein die Gesundheits- und Ernährungsgedanken würde schon reichen, einen Monat zu füllen, oder? Man müsste mal gesünder essen, man müsste mal früher ins Bett gehen, ein bisschen Bewegung wäre gut, Yoga wollte ich immer schon mal machen, heute könnte ich mal weniger Eis essen... Weiterlesen …

Thema des Monats: Wasser

Kalte Dusche?

von Ulrike Sprick, Kräuterfachfrau

Eine kalte Dusche von oben ist fürwahr der sprichwörtliche Schock.
Aber: Eine GEZIELTE kalte Dusche hingegen ist der perfekte Start in den ostwestfälischen (meist regennasskalten) Alltag. Sie gewöhnt an plötzliche Temperatur-Unterschiede, macht die Haut jung, flexibel und geschmeidig, kurbelt die Durchblutung an, mit ihr kann man die Durchblutung sogar lenken, z. B. bei Stauungs-Kopfschmerzen die Blutmenge aus dem Kopf in die Füße schicken und so den Attacken begegnen und vorbeugen, man steigt frisch und belebt aus der Dusche und ist glockenwach für den kommenden Tag. Weiterlesen …

Thema des Monats: Energie

Energetische Wirbelsäulenaufrichtung

von Martina Seifert, Texterin, Lektorin, Yogalehrerin

Aufrecht durchs Leben gehen. Selbstbewusst, schwung- und kraftvoll. Leichter gesagt als gelebt. Vor allem, wenn wir unter Schmerzen leiden, seien es körperliche oder seelische. Ursache können die Verlagerung einzelner Wirbel, Skoliose oder auch ein Beckenschiefstand sein. Weiterlesen …

Shiatsu im Wasser und die wunderbaren Folgen

WATSU? Bitte was?

von Conny Dollbaum-Paulsen

Ich jedenfalls hatte nur eine nebulöse Idee vom Geschehen - und da im Heilnetz zwei unterschiedliche WATSU-Therapeutinnen, Stefani Witteborg aus Bad Salzuflen und Lavida Gerda Eversmann aus Bielefeld, einen Eintrag geschaltet haben, wollte ich mich, zunächst an Land, kundig machen. Weiterlesen …

Die Gesundheitslehre Pfarrer Sebastian Kneipps

Wasser als Therapie: Das Kneippen

von GastautorIn

“ Wie der Mensch durch seine Lebensweise Störungen seiner Gesundheit erleidet, so kann er auch   nur durch eine Änderung seiner Lebensweise richtig gesunden.”  (Kneipp)                                                                          

Pfarrer Sebastian Kneipp ( 1821- 1897),  Priester und hervorragender Naturheiler, entwickelte ein für Jedermann nachvollziehbares und einfach zu handhabendes Naturheilverfahren. Kneipp ging es immer um die Gesundheit des Menschen in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele.

Besonders zur Vorbeugung von Krankheiten, bei Befindlichkeitsstörungen und der Stärkung des Immunsystems sind die Ratschläge von Kneipp aktueller denn je. Weiterlesen …

Ältere Beiträge

Stell Dir vor

: Du wirst gehalten Und getragen Im wohlig warmen Wasser, Kannst Deine Augen schließen.

Wasseryoga als heilsame Bewegungstherapie

: Als begeisterte Schwimmerin begebe ich mich mit besonderer Freude an unser Hauptthema des Monats Juli: Wasser. Doch bevor ich den Sprung ins Wasser wage, verneige ich mich in Dankbarkeit und Ehrfurcht vor diesem wundervollen Element, der grundlegenden Substanz aller Existenzen, Ursprung allen Lebens.

Intuitive Energiearbeit für den Alltag

: Der Titel ist vollmundig: Ich soll nicht nur frei sein können, sondern das auch noch hier und jetzt - also quasi sofort??? Ursula Georgii hat dazu ein denkbar einfaches und doch komplexes Buch geschrieben - als erfahrene Begleiterin in Intuitiver Energiearbeit präsentiert sie fünfundvierzig Übungen "...für Heilung, Erdung und Selbstverwirklichung", die eines zum Ziel haben: Die geneigte LeserIn möge sich zunehmend selbst erkennen, bewusster werden und...dadurch sanfter, liebevoller und gnädiger mit sich und anderen. Diese zunehmend bewusstere Haltung kann immer nur JETZT entwickelt werden und sie macht, jawoll, FREI,! Punkt. Das hört sich verlockend an, oder? Ob das Buch das Versprechen halten kann?

Was ist eigentlich Energiearbeit?

: Kaum ein Thema in der ganzheitlichen Medizin polarisiert so sehr wie das der sogenannten Energiearbeit - an Quantenheilung, Kinsiologie und Geistheilen scheiden sich die Geister.  Im Heilnetz-Glossar steht als Definition in 400 Zeichen dazu: Grundlage ist das Modell eines feinstofflichen Energiefeldes, das über den materiellen Körper hinaus auch mentale, emotionale und spirituelle Aspekte beinhaltet. Das feinstoffliche Energiefeld kann über Energieleitbahnen (Meridiane), Energiezentren (Chakren) oder Energiehüllen (Aura) wahrgenommen und beeinflusst werden. Bekannte Methoden sind u. a. Bach-Blüten, Homöopathie, Kinesiologie, Quantenheilung und schamanische Heilweisen.

Taijiquan der Wudangtradition

: In China werden zwei große Kampfkunstrichtungen unterschieden: Wudang und Shaolin. Während „Shaolin“ die sogenannten äußeren oder harten Kampfkünste bezeichnet, steht „Wudang“ stellvertretend für die inneren oder weichen Kampfkünste. Zu diesen gehören das bei uns weit verbreitete Taijiquan sowie Baguazhang und Xingyiquan. Auch zahlreiche Waffenformen sowie innere daoistische Übungen werden vermittelt. Als Begründer der inneren Kampfkünste wird der legendäre Mönch Zhang Sanfeng angesehen, der in den Wudangbergen auf der Grundlage der daoistischen Philosophie des Wandels von Yin und Yang die 13 Grundbewegungen des Taijiquan: die 5 Schrittarten und die 8 Handbewegungen. Aus diesen entstand die Tajiquan-Form der Wudangberge, bestehend aus 64 Bewegungen – korrespondierend mit den 64 Bildern des Yi Jing.

Bewegungs-Apps

: Es gibt eine Deutsche Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, inform, die Infos zusammenträgt, die dabei helfen können, gesünder zu leben.  

Medizinisches Qi Gong: Bewegung und Krebs

: Neben der Ernährung und dem sozialen, privaten und beruflichen Lebensumfeld spielt die Bewegung eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit Krebserkrankungen. Allerdings soll es sich hierbei um eine ganz gezielte Bewegung handeln, Bewegungen, die den Körper, Atem und Geist gleichzeitig regulieren und harmonisieren. In der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ (TCM) gibt es eine Fülle von beweglichen Übungsformen (DongGong), die sowohl zur Lebenspflege als auch für therapeutische Zwecke eingesetzt werden können.

Yoga für den Rücken

: Nicht immer ist es möglich, einen Yogakurs zu besuchen. Und selbst wenn mensch regelmäßig an einem Kurs teilnimmt, macht es immer wieder Freude, kleine neue Sequenzen zu üben. Eine davon ist die von Yoga-Vidya in Kooperation mit dem Dachverband für Freie Gesundheitsberufe zusammengestellte Übungsreihe für den unteren Rücken.

Chi-Running®: Achtsames Laufen

: Sabine Greuling, erfahrene Yoga- und Achtsamkeitslehrerin wollte wieder joggen - nicht leistungsorientiert, sondern achtsam. Nicht Kilometer fressend, sondern mit Freude. Der Tipp eines befreundeten Arztes: "Versuch's doch mal mit "Chi Running"..."

Bewegtes Leben – Ganz in Bewegung

: Leben ist Bewegung. Das gesamte Universum, alle Wesen und Dinge entstehen, verändern sich und entschwinden. Ein fortlaufendes Kommen und Gehen. Nichts steht still.

Melancholischer Tango taugt als Anti-Depressivum

: Aber natürlich: Die melancholische Musik erweckt das Herz, die Bewegung erfordert Konzentration und Hingabe, das Spiel zu zweit belebt Herz und Sinne - zumindest für den Moment...

Klatschmohn: Blume des Jahres 2017

: Seit im Jahre 1980 die Loki Schmidt Stiftung die Aktion „Blume des Jahres“ ausrief, hat sie jedes Jahr eine andere Pflanze vorgestellt, um damit auf deren Gefährdung in veränderten Lebensräumen hinzuweisen. 2017 ist nun der Klatschmohn (Feldmohn, Kornrose, Papaver rhoeas) die Blume des Jahres, die kaum noch auf unseren sauber gepflegten Feldern anzutreffen ist. Manchmal findet man den Mohn jetzt noch dort, wo frische Erde aufgeworfen ist, z. B. an neuen Straßen, Wegrändern, im Ödland.

Pflanzen heute

: Pflanzen sind älter als Menschen, waren schon da, als wir noch im Wasser schwammen. Wahrscheinlich sind sie in gewisser Hinsicht auch weiser als Menschen, denn sie tun genau das, wozu sie gemacht sind: Sich mit jeder Zelle zur Verfügung stellen, was häufig, aber nicht immer, heilsam ist, die Welt schöner, bunter und sauerstoffreicher macht. Naja, manchmal vergiften sich andere Lebewesen an ihnen, was dann weniger hilfreich ist. Wie dem auch sei: Als Medizin wurden Pflanzen wohl benutzt, seit die ersten Menschen versucht haben, Schmerzen, Wunden, Fieber und andere Befindlichkeitsstörungen lindern oder heilen zu wollen.

Die wunderbare Welt der Phytotherapie

: Die Bedeutung der Phytotherapie wird leider immer noch unterschätzt. Ist sie nicht nur die älteste überlieferte Heilmethode die wir kennen sondern auch die Vorlage für viele schulmedizinischen Medikamente, die bahnbrechendes in der Medizin bewirken konnte. In meinen Vorträgen stelle ich daher immer wieder gerne die Frage, wer denn wohl die Alternativmedizin ist? Wie hätte man die Wirkung von Aspirin „gefunden“, wenn nicht die Weidenrinde und das Mädesüß die Acetylsalicylsäure enthalten hätten.

Das Gänseblümchen - Heilpflanze des Jahres 2017

: "Schau mal, was ich gepflückt habe!" Mit diesen Worten rannte ein Mädchen aus der Nachbarschaft heute Morgen auf mich zu. In ihren Händen hielt sie einen entzückenden Strauß Gänseblümchen. "Was für ein wunderbarer Blumenstrauß,“ erwiderte ich lächelnd, "ist der für mich?“. Das Mädchen schüttelte energisch den Kopf: "Nein! Die Gänseblümchen sind für unser Abendessen. Mama macht daraus leckeren Salat!.“

Routine oder Ritual? Der achtsame Gang zum Klo

: Bereits als Kind geben uns Rituale Geborgenheit und Sicherheit. Eine vorgetragene Geschichte zur Nacht, gemeinsame Mahlzeiten oder auch die Eiersuche zu Ostern. Manche Rituale pflegen wir ein ganzes Leben, andere verwerfen wir oder kommen später auf diese zurück, zum Beispiel wenn wir mit Kindern leben.

Feuerlauf

: Über glühende Kohlen gehen - das können nur Yogis oder Elefanten oder Menschen ohne Schmerzrezeptoren. Oder ganz besonders Widerstandsfähige, oder solche ohne Schmerzempfindung, oder? Das Gegenteil ist richtig: Ein Feuerlauf braucht weder besondere spirituelle noch körperliche Voraussetzungen, um erlebt zu werden. Ein Feuerlauf braucht Mut, eine Idee davon, wozu er dienen soll und gute Begleitung. Susanne Schirmer ist als Begleiterin erfahren und hat einen Lexikonartikel Feuerlauf geschrieben

Definition des Wortes Ritual

: Im Heilnetz-Lexikon findet sich dazu folgender Artikel: Eine formalisierte, gleichförmig wiederkehrende oder wiederholte Handlung mit dem Charakter des Besonderen, vom Alltag Abgehobenen, die dem Zweck dient, Körper, Geist und Seele und damit das Materielle, das Magische und das Göttliche zur Erreichung eines konkreten Ziels zu aktivieren, miteinander zu vereinen und in die gleiche Richtung zu lenken. Den kompletten Artikel dazu finden Sie unter: Heilnetz-Lexikonartikel Ritualarbeit

Rituale verbinden

: Rituale – Zeichen von Übergang, Wechsel und Neubeginn Rituale hatten und haben in allen Kulturen immer die Aufgabe, natürliche Rhythmen deutlich zu machen und dadurch die Verbindung des Menschen mit dem Transzendentem zu festigen, mit dem, was größer als wir.

Für einen anderen Umgang mit seelischem Schmerz

: Mit unserem seelischen Schmerz pflegen wir ja einen ähnlichen Umgang wie mit dem körperlichen Schmerz: Seelischer Schmerz, der im lichten Gewand einer leichten Traurigkeit oder im schweren Brokat einer Depression daherkommen mag, erreicht uns – egal, wie er gekleidet ist – immer zur Unzeit.

Schmerz als Tor zum Mitgefühl

: Mit Schmerz beginnt unser Leben - der Schmerz unserer Geburt. Idealerweise mündet dieses schmerzhafte Erleben in den Armen der Mutter mit der direkten Erfahrung von Liebe.

Reinhards Vermächtnis

: Als Hape Kerkeling die Figur des Horst Schlämmer schuf, dürfte er weder damit gerechnet noch darauf spekuliert haben, dass dessen Sprüche einmal ähnlich zitierfähig werden würden wie die seines Vorbildes Loriot. Dessen trocken-konsterniertes "Ach was?!" ist mittlerweile so gesellschaftsfähig geworden, dass es schon fast zum allgemeinen Sprachgebrauch gehört. Doch Horst Schlämmers Ausspruch "Ich hab Rücken" ist auf dem besten Weg, Loriot Konkurrenz zu machen. Es sei denn, mein Freund Reinhard grätscht ihm – sozusagen posthum – noch ins Werk.

Yoga

: Die große Nachfrage nach Yoga hat zu einem rasanten Anstieg von Yoga-Stilen, -LehrerInnen und Studios geführt. Zahlreiche Yoga-Formen aus den USA, die den Hauptfokus auf Fitness und Gesundheit legen, genießen mittlerweile auch hierzulande großen Zuspruch.

Lesen mit dem Schmerz

: Keine Frage, es gibt endlos viele Bücher, die sich mit Schmerz körperlicher wie seelischer und auch mentaler Art beschäftigen. Ganze Bibliotheken sind gefüllt mit Schmerz über nicht gelingende Leben und den Versuchen, das zu verändern. In den folgenden Titeln geht es nicht um bewährte Schmerzwegmach-Methoden, nicht um Osteopathie oder sanfte Naturmedizin – in allen geht es darum, Schmerz als das zu nehmen, was es auch ist: Teil des Menschseins

Plädoyer für eine andere Betrachtung von Schmerz

: Schmerz ist subjektiv. Wie der Mensch ihn erlebt, entzieht sich jeder Diagnostik der modernen Apparatemedizin. Das liegt auch daran, dass Schmerz eine Sinneswahrnehmung ist, die sich an der Schnittstelle zwischen Körper und Geist wiederfindet: Er hat zwar eine physiologische Basis im zentralen und autonomen Nervensystem, aber auch einen emotionalen Anteil. Daher ist die bislang einzige, weithin akzeptierte Definition von Schmerz wenig konkret:

Vom Schmerz und seiner Behandlung

: Wenn es einen Beschwerdekomplex, der Körper, Seele und Geist gleichermaßen beeinträchtigt, gibt, dann ist das sicher SCHMERZ. Chronische Schmerzen zählen laut Gesundheitsreport 2016 der DAK zum häufigsten Krankschreibegrund, gefolgt von psychischen Belastungen, die wir getrost als Schmerz der Seele bezeichnen können.  

Yin Yoga – Der sanfte Übungsstil für innere Ruhe

: Yin Yoga ist längst kein Geheimtipp mehr. Der Ratgeber "Yin Yoga. Der sanfte Übungsweg für innere Stille" verschafft Interessierten einen kompetenten, leicht verständlichen Einblick in diese auf Gelassenheit und Ruhe ausgerichtete Yoga Form.

Sexualität - was ist das? Ein Versuch

: Sexualität, was genau meint eigentlich dieser an langweilige Latein- oder Bio-Stunden erinnernde Begriff? Diese Frage stellte sich mir gleich nach Redaktionsschluss, nachdem wir einstimmig "Sexualität" zum Thema dieses Monats gekürt hatten. Ich habe mich auf die Suche gemacht. Auf die Suche nach der Bedeutung dieses wenig wohlklingenden Wortes, das für eine so poetische, geheimnisvolle Qualität unseres Lebens steht.

Liebe statt Sex? Liebe und Sex!

: Sex ist überall: Auf Plakaten, im Internet, in Zeitschriften für Männer wie für Frauen – Sex verkauft sich gut und Sex beschäftigt die Gemüter von der Pubertät bis ins Seniorenalter. Unsere Köpfe sind randvoll mit Konzepten und Regeln zum Thema „Guter Sex“ und Männer wie Frauen geben ihr Bestes, diesen Regeln zu folgen - nur glücklich macht es über die erste Verliebtheit hinaus die wenigsten.

Wer liegt da noch in Deinem Bett?

: Ein netter Hund, klein, lieb. Ach! Wenn Sie ihn sehen könnten, er kläfft nicht und der Hund ist gut erzogen, bis sich Susanne mit ihrem Freund Peter abends zum Schlafen niederlegt. Dann erwacht die Bestie in dem kleinen süßen Hund. Er legt sich zwischen Susanne und Peter ins Bett und lässt die beiden weder die Hände nach dem Partner ausstrecken noch einen Gutenachtkuss zu. In diesem Fall hilft vielleicht noch der Hundetrainer, in allen nachfolgenden Beispielen benötigen Sie schon schamanische Hilfe.

Ich will verstehen, was du wirklich brauchst

: Dass Eltern mit der Geburt ihrer Kinder die Bedürfnisse am Kreißsaal abgeben und nur noch für die Kinder da sind, sich aufopfern, alles reingeben, was nur geht: das ist nichts Neues.

Sinn und Sinnlichkeit

: Dieses Gespräch wurde 2010  geführt und veröffentlicht. Seitdem hat es nichts an Wichtigkeit und Brisanz und vor allem Schönheit verloren. Beim letzten Heilnetzabend wurde dies ebenso deutlich wie an der Reaktion auf Facebook und Twitter zum Thema Bewusste Sexualität. Ein Plädoyer für wahrhaft ganzheitliche Sexualität... ja, das ist es wohl, was Angelika Kunjan, Heilpraktikerin mit vielfältigem Ausbildungshintergrund, mir im Gespräch vermittelt. "Sexualität hat eigentlich gar nichts mit dem Außen zu tun - die wirklich ekstatische, befreiende, alles erfassende Energie kann frau (und man) tief innen entstehen lassen, aufbauen und spüren - und das ist wahrlich etwas anderes als wir normalerweise mit Sexualität verbinden".

Über das Liebemachen

: Sexualität ist ein Thema, das uns im Rahmen Ganzheitlicher Gesundheit nicht unbedingt als erstes einfällt – was merkwürdig ist, denn tatsächlich gibt es kaum ein Thema, das ganzheitlicher wirksam ist als Sex, kaum ein Thema, dass uns so ursprünglich mit Liebe, der Urkraft von Allem real, also körperlich, verbindet. Woran mag die Zurückhaltung liegen? Sicher hat es nichts mit mangelndem Interesse zu tun: Die Ergebnisse bei Ecosia zur Anfrage nach Sex liegen in einem Zahlenbereich, von dem ich nicht mal genau weiß, ob es sich um Milliarden handelt, nämlich bei 613.000.000, dagegen sind die 127.000  Ergebnisse zum Suchwort Bewusste Sexualität bei Ecosia doch überschaubar. Es wäre wahrscheinlich doch gut, wenn wir neben die zunehmend pornorisierte Bilder- und Materialwelt ein bewusstes, freundliches und nährendes Sexleben als alternative Möglichkeit stellen könnten. Genau deshalb haben wir uns für dieses Thema entschieden. Im Laufe des Februar werden an dieser Stelle verschiedene Artikel zum Thema veröffentlicht - möglichst immer verbunden mit Links und Ideen, wie wir entspannter, freier und nährender mit uns und unserer Sexualtität umgehen können.

Anfänger-Geist – jedem Anfang wohnt ein Ende inne

: Nachdenken kann mich ganz schön aus der Umlaufbahn bringen. Besonders dann, wenn ich über Anfang und Ende sinniere. Dann lande ich unweigerlich bei althergebrachten Redensarten von Eltern oder Großmutter, die mir noch heute in den Ohren klingen...

Neues Jahr. Neue Entscheidungen.

: Jeden Tag. Jede Minute treffen wir Entscheidungen. Mal geht es um banale Dinge, während andere Entscheidungen unser Leben verändern.  Doch wie treffen wir unsere Entscheidungen? Jeder kennt dieses nagende Gefühl des Zweifelns: immer dann, wenn Verstand und Gefühl auseinanderdriften. Zusätzlich lassen wir uns beeinflussen: von Familie und Freunden, von der Gesellschaft und aktuellem Weltgeschehen. In unsicheren Zeiten den Job hinwerfen, nur weil er mir nicht mehr gefällt? Soll ich mich tatsächlich von meinem Partner trennen? Was ist mit der Reise, die ich schon immer machen wollte?

Wie geht gesünder leicht?

: Immer das Gleiche: Zum Jahreswechsel nehmen wir uns vor, weniger oder gesünder oder anders zu essen, mehr zu ruhen und uns auf jeden Fall mehr zu bewegen. Kurz: ALLES soll besser werden - und das geht sicher...daneben.

Relaunch .17

: Mitte Dezember 2016: Eine Patientin fragt mich um Rat, ob sie ihren behandelnden Arzt um Verlängerung ihrer Krankschreibung bitten soll. Sie sei sich nicht wirklich sicher, da sie ja eigentlich nur erschöpft sei. Wenn sie sich die 2½ Wochen bis Weihnachten noch zusammenreißen würde, könne sie es wohl irgendwie schaffen. Schließlich müsse sie auch an ihre Kolleginnen denken, die dann schlicht und ergreifend noch mehr Stress hätten, wenn sie sich jetzt weiterhin krank melde.

Für eine bessere Welt

: Die Heilnetz-Redaktion will besser werden. Besser heißt: Präziser, informativer, übersichtlicher. Ein Baustein, wenn auch ein äußerlicher, ist sicher das neue Erscheinungsbild. Inhaltlich wollen wir uns ab Januar jeden Monat einem Thema zuwenden und dies sozusagen von ganzheitlicher Warte aus beleuchten. WIR heißt: Die Heilnetz-Redaktion in Kooperation mit möglichst vielen AnbieterInnen aus den regionalen Heilnetzen. Wir lassen uns überraschen und beginnen, passend zum Termin und Inhalt mit: Neustart/ Neuorientierung.

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